Deutschland und Alkohol – eine Verbindung, die so selbstverständlich geworden ist, dass kaum noch jemand fragt, wie sie entstanden ist und wem sie eigentlich nützt. Bier, Wein und Schnaps gehören für viele zum Feierabend, zur Kultur und zur deutschen Tradition. Doch hinter dieser Normalität stehen Milliardenumsätze, Steuereinnahmen, Lobbyinteressen und wissenschaftliche Erkenntnisse, über die deutlich weniger gesprochen wird.
Alkohol gilt laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als krebserregend für den Menschen. Gleichzeitig existieren in Deutschland kaum vergleichbare Warnhinweise wie bei Tabak. Auch der Mythos vom „gesunden Glas Rotwein“ wird durch neuere epidemiologische Erkenntnisse zunehmend infrage gestellt.
Dieses Video untersucht die Geschichte und Mechanismen hinter dem Alkoholkonsum in Deutschland: die wirtschaftliche Bedeutung der Alkoholindustrie, staatliche Steuereinnahmen, Lobbyismus, Werbung, gesellschaftliche Normalisierung und das sogenannte Französische Paradox.
Wie sicher ist das tägliche Glas Wein wirklich? Warum ist Alkohol gesellschaftlich so akzeptiert? Und warum wissen so wenige Menschen über die tatsächlichen gesundheitlichen Risiken?
