Was, wenn Isaac Newton weit mehr war als der geniale Physiker, den wir aus den Schulbüchern kennen?
Nach seinem Tod im Jahr 1727 hinterließ Newton eine gewaltige Sammlung alchemistischer Manuskripte – insgesamt etwa eine Million Wörter. Er beschäftigte sich mit philosophischem Quecksilber, Transmutation, aktiven Prinzipien der Materie und der Frage, wie unsichtbare Kräfte in der Natur wirken.
Doch warum wurde dieser Teil seines Lebens so lange aus dem öffentlichen Newton-Bild verdrängt?
Newton war nicht der einzige große Denker seiner Zeit, der sich intensiv mit Alchemie beschäftigte. Auch Robert Boyle, Paracelsus und andere Wegbereiter der modernen Naturwissenschaft arbeiteten mit alchemistischen Konzepten und Experimenten. Die Grenze zwischen „Wissenschaft“ und „Alchemie“ war im siebzehnten Jahrhundert weit weniger eindeutig, als moderne Lehrbücher vermuten lassen.
In diesem Video betrachten wir Newtons alchemistische Forschung, die Geschichte seiner Manuskripte und die Frage, wie aus der Alchemie schließlich die moderne Chemie entstand. Wir sprechen über Transmutation, philosophisches Quecksilber, Robert Boyle, Paracelsus und die Rolle von Experimenten, Geheimwissen und frühen wissenschaftlichen Institutionen.
War die Alchemie tatsächlich nur mittelalterlicher Aberglaube? Oder wurde aus ihr ein Teil der modernen Wissenschaft übernommen, während andere идеи bewusst aus der offiziellen Geschichte verschwanden?
Eine Reise in die unbekannte Seite von Isaac Newton – und in eine Zeit, in der Wissenschaft, Philosophie, Religion und Alchemie noch nicht voneinander getrennt waren.
