5. September 2026

allianz-erde.org

Medien- und Radioteam

TAUSENDE GEHEIMTUNNEL: WARUM DIE ARCHÄOLOGIE BEI DIESEN FUNDEN IN PANIK GERÄT!

 

Was, wenn die Landschaft Europas nicht einfach natürlich entstanden ist, sondern über Jahrhunderte systematisch umgebaut wurde? Der Rhein, wie wir ihn heute kennen, ist das Ergebnis gewaltiger Eingriffe: Mäander wurden abgeschnitten, Flussläufe verändert, Feuchtgebiete trockengelegt und ganze Landschaften neu geordnet.
In diesem Video geht es um die Rheinbegradigung unter Johann Gottfried Tulla, die Veränderung der großen europäischen Flüsse und die gewaltigen Wasserbauprojekte des 18. und 19. Jahrhunderts. Wie war es möglich, ohne moderne Bagger, Lastwagen und digitale Vermessungstechnik Millionen Kubikmeter Erde zu bewegen und Flusslandschaften über hunderte Kilometer zu verändern?
Wir betrachten außerdem die Trockenlegung des Oderbruchs unter Friedrich dem Großen, historische Karten des Rheins und anderer Regionen, alte Entwässerungsgräben, die Oberharzer Wasserwirtschaft sowie die Frage, ob manche heute bekannten Wasserbauwerke möglicherweise auf wesentlich älteren Strukturen beruhen.
Dabei geht es nicht nur um Ingenieurskunst. Flussregulierung bedeutete auch Macht über Land, Landwirtschaft, Schifffahrt, Grenzen und natürliche Ressourcen. Die offiziellen Ziele waren Hochwasserschutz und bessere Schiffbarkeit – doch die langfristigen Folgen für Grundwasser, Ökosysteme und Landschaft waren enorm.
Und schließlich stellt sich eine ungewöhnliche Frage: Wissen wir wirklich, wann und von wem alle großen Wasserbauwerke Europas angelegt wurden?
Eine Reise durch alte Flusskarten, vergessene Wasserwege, trockengelegte Landschaften und die gewaltigen Infrastrukturprojekte, die Europas Landschaft für immer verändert haben.