24. August 2026

allianz-erde.org

Medien- und Radioteam

Achtung: ALLE Paare MÜSSEN diese Steuer-Falle kennen!

 

Wer zusammenlebt, teilt sich auch die Finanzen – Miete, Einkäufe, die Kosten des Alltags. Für die meisten Paare ist das die selbstverständlichste Sache der Welt und obendrein fair. Doch genau in dieser ganz normalen Art, den Alltag gemeinsam zu finanzieren, steckt eine Steuerfalle, in die man völlig ohne böse Absicht tappen kann. Und das Fiese daran: Wenn das Finanzamt es bemerkt, drohen saftige Steuernachforderungen.

Im Zentrum steht das gemeinsame Konto. Zahlt der besserverdienende Partner mehr ein, als er rechnerisch tragen müsste, kann darin steuerlich eine Schenkung stecken. Der Grund ist eine Regel, die viele nicht kennen: Innerhalb von zehn Jahren lässt sich nur ein bestimmter Betrag steuerfrei verschenken. Bei unverheirateten Paaren sind das gerade einmal 20.000 Euro, also rund 166 Euro im Monat – schon mit einer fair aufgeteilten Miete ist diese Grenze über die Jahre schnell gerissen. Bei Ehepaaren liegt der Freibetrag mit 500.000 Euro deutlich höher, kann bei großen Einmalbeträgen aber ebenfalls relevant werden.

Das Video richtet sich an alle Paare mit gemeinsamem Konto – verheiratet wie unverheiratet. Wichtig zur Einordnung: Bei Ehepaaren schützt die gesetzliche Unterhaltspflicht das normale gemeinsame Bestreiten des Lebensunterhalts, kritisch wird es erst bei Boni, Abfindungen oder Erbschaften auf dem Oder-Konto. Unverheiratete Paare genießen diesen Schutz nicht und müssen wegen des niedrigen Freibetrags besonders aufpassen. Die Lösung ist ein einfacher Kniff wie das Drei-Konten-Modell mit anteiliger Einzahlung.

Das lernst du im Video:
Verstehen, warum aus fairem Zusammenlegen steuerlich eine Schenkung werden kann
Einordnen, warum der Freibetrag bei Unverheirateten nur 20.000 Euro in zehn Jahren beträgt
Berechnen, wie schnell schon die gemeinsame Miete diese Grenze überschreitet
Erkennen, warum Ehepaare durch die Unterhaltspflicht meist geschützt sind
Beachten, wann Boni, Abfindungen oder Erbschaften auf dem Oder-Konto kritisch werden
Vermeiden, durch fehlende Abgrenzung in die Beweislast zu geraten
Nutzen, wie ein Drei-Konten-Modell die Falle sauber umgeht
Mitnehmen, warum eine schriftliche Vereinbarung bei ungleichen Einkommen schützt