Im Sommer 1934 füllte sich ein flacher Riedsee nordöstlich von Bad Buchau zum
ersten Mal überhaupt nicht. Der Torf trocknete in Platten auf, und ein Viehbauer
ging weiter auf das Bett hinaus, als je jemand vor ihm gegangen war.
Was er dort fand, stand aufrecht in einem Boden, der keinen Zaunpfahl über einen
nassen Winter hält: elf steinerne Türdurchgänge, alle gleich hoch, alle mit
demselben eingekerbten Sturz, alle in dieselbe Richtung gewandt. Ohne Mauer.
Ohne Gebäude. Sie führten nirgendwo hin.
Unter ihnen lag ein gepflasterter Boden. Und dieser Boden war kein Boden.
Noch vor Ende September stand die Reihe wieder unter Wasser — und das Wasser kam
nicht von selbst zurück.
