Warum haben Menschen in der Steinzeit eine Schädelöffnung ohne Betäubung überlebt, während im Krankenhaus des 19. Jahrhunderts die Patienten reihenweise starben? Was hatte Ötzi in seinem Beutel dabei? Und was würde Hippokrates sagen, wenn er heute einen deutschen Kühlschrank öffnet?
Ihr habt es euch gewünscht, hier ist sie: die große Folge über die Geschichte der Medizin. Michael Schulte und Dr. Michael Spitzbart reisen von der Steinzeit über Ötzi bis in die Antike, zu Hippokrates auf die Insel Kos.
Es geht um Trepanationen mit dem Feuerstein, um den ersten OP-Film der Filmgeschichte und um die Frage, warum Wissen über Jahrhunderte verloren ging. Es geht um die Vier-Säfte-Lehre, die 1.500 Jahre lang als Wissenschaft galt und trotzdem falsch war. Und es geht um die unbequeme Frage, was das über den Satz „Follow the Science“ aussagt.
Dr. Spitzbart erklärt, warum Hippokrates die Krankheit von den Göttern gelöst und in den Körper zurückgeholt hat, was die Schule der Peripatetiker mit Sauerstoff im Gehirn zu tun hat und warum er den Unterschied zwischen Lebensmitteln und Nahrungsmitteln für einen der wichtigsten Punkte überhaupt hält. Dazu seine Sicht auf Peptide, auf Polypharmazie und auf den Satz, mit dem alles anfängt: zuerst nicht schaden.
