Neue Zuckersteuer: DAS soll ALLES teurer werden!
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Der ganz normale Wocheneinkauf: ein paar Säfte für die Kinder, eine Flasche Eistee, ein Radler für den Feierabend – und für alle, die auf Zucker verzichten, noch die Cola Zero dazu. Genau bei diesen Getränken könnte sich an der Kasse bald einiges ändern. Denn aus dem Bundesfinanzministerium ist ein Papier bekannt geworden, das deutlich weiter geht als bisher öffentlich diskutiert.
Im Zentrum steht ein internes Papier aus dem Haus von Finanzminister Klingbeil. Aus der ursprünglich zweckgebundenen Abgabe ab 2028 soll nun eine normale Steuer werden, die ab 2027 in den allgemeinen Bundeshaushalt fließt. Der eigentliche Aufreger ist die Liste der betroffenen Getränke: neben Limonaden auch Säfte, Milchgetränke, Eistees, Biermischgetränke wie Radler, Fertigkaffees, Smoothies und Haferdrinks – und sogar zuckerfreie Getränke mit Süßstoffen wie Cola Zero. Gestaffelt nach Zuckergehalt sind 26 bis 38 Cent pro Liter geplant, plus Mehrwertsteuer. Ein Zwei-Liter-Eistee könnte so von 2,10 auf rund 2,72 Euro steigen.
Das Video richtet sich an alle Verbraucher, besonders an Familien mit Kindern und alle, die regelmäßig Softdrinks, Säfte oder Süßstoffgetränke kaufen. Wichtig zur Einordnung: Beschlossen ist nichts. Der Staat rechnet 2027 mit 650 Millionen Euro Einnahmen, danach rund 450 Millionen pro Jahr – doch der Widerstand ist erheblich. Landwirtschaftsminister Rainer von der CSU hat sein Veto eingelegt, auch in der Unionsfraktion ist die Skepsis groß, und die CDU hatte eine solche Steuer auf ihrem Parteitag im Februar abgelehnt.
Das lernst du im Video:
Verstehen, wie aus der geplanten Abgabe eine allgemeine Steuer ab 2027 werden soll
Einordnen, welche Getränke von der Zuckersteuer betroffen wären
Erkennen, warum sogar zuckerfreie Getränke mit Süßstoff besteuert werden sollen
Berechnen, wie sich die gestaffelten Sätze von 26 bis 38 Cent pro Liter auswirken
Nachvollziehen, warum das Gesundheitsargument bei Zero-Getränken ins Wanken gerät
Einschätzen, welche Einnahmen sich der Staat von der Steuer verspricht
Beachten, warum der Widerstand aus der eigenen Koalition so groß ist
Mitnehmen, warum bislang alles nur ein Arbeitsdokument und nicht beschlossen ist
