Im Gespräch mit dem Journalisten Patrik Baab warnt der ehemalige Bundeswehr-Hauptmann Wolfgang Effenberger davor, dass Deutschland die Drehscheibe des kommenden Krieges sein wird. Die Deutschen befänden sich im Tiefkoma – und seien auch noch stolz darauf.
Der ehemalige Hauptmann der Bundeswehr und Publizist Wolfgang Effenberger hat in einem tiefgründigen Gespräch mit dem Journalisten Patrik Baab die globale Eskalationsstrategie und die schleichende Transformation hin zu einer neuen Form der Kriegsführung beleuchtet.
Während die Politik von «Kriegstüchtigkeit» spricht, warnt Effenberger vor einer Entwicklung, in der nicht mehr nur Armeen, sondern der Mensch selbst – bis in seine zelluläre und kognitive Struktur – zum eigentlichen Schlachtfeld wird.
Im Gespräch mit Wolfgang Effenberger geht es um:
- Die Illusion der Kriegstüchtigkeit: Warum die aktuelle politische Rhetorik das Gebot der «Friedenstüchtigkeit» des Grundgesetzes ignoriert und Deutschland erneut zur Drehscheibe eines kommenden großen Konflikts macht.
- Geheime Operationspläne: Was hinter dem «Operationsplan Deutschland» steckt und warum die zivile Infrastruktur – von Krankenhäusern bis hin zu karitativen Einrichtungen – bereits jetzt auf einen Ernstfall ausgerichtet wird, der für die Bevölkerung existenzielle Folgen hätte.
- Strategien der Destabilisierung: Ein Blick in die US-Militärdoktrinen von 1973 bis heute – wie über «Operations other than War» gezielt Unruhen, Krisen und Regimewechsel orchestriert werden, um die unipolare Weltordnung abzusichern.
- Omniwar und der Zugriff auf den Menschen: Die gefährliche neue Dimension der Kriegsführung, die über den Transhumanismus und kognitive Beeinflussung direkt in die menschliche Wahrnehmung und Willensbildung eingreift.
- Geopolitische Verschiebungen: Warum der Kampf zwischen einer unipolaren und einer multipolaren Weltordnung den globalen Süden mobilisiert und warum Europa Gefahr läuft, im strategischen Spiel der Großmächte zerrieben zu werden.
- Das Erbe der Geschichte: Warum das kollektive Gedächtnis an die Schrecken vergangener Kriege zu verblassen scheint und wie der Weg zurück zur Vernunft und diplomatischen Stabilität gefunden werden kann.
Effenberger fordert: «Wir müssen friedenstüchtig werden. Kriege haben noch nie Probleme gelöst, sondern immer nur neue geschaffen, die über Generationen hinweg traumatisieren. (🪖 💥 Die „Projekte“, die den nächsten Weltkrieg auslösen könnten)
Deutschland befindet sich heute in einem Zustand des Tiefkomas, während die Weichen für den Untergang gestellt werden.»
Wolfgang Effenberger verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Analyse militärischer und geostrategischer Planungen. Er zeigt auf, wie durch Propaganda, Angst und technologische Transformation eine Realität geschaffen wird, die den Menschen seine Freiheit kosten könnte.
Ein Gespräch über die bittere Notwendigkeit des Aufwachens, den Schutz der menschlichen Integrität und den dringenden Appell zur Umkehr von einer Politik der Konfrontation.
Deutschland als gigantische NATO-Drehscheibe
Der Schweizer Rechtsanwalt Philipp Kruse warnt davor, dass sich Deutschland geschichtsvergessen vor aller Augen ein weiteres Mal in den Krieg führen lässt. Und was ist mit der Schweiz, wird sie mitmarschieren?
Rechtsanwalt Philipp Kruse befürchtet, dass vor der Schweizer Haustür der nächste Weltkrieg vorbereitet wird. Der mehr als 1.000-seitige «Operationsplan Deutschland», der schon im Oktober 2023 von der Bundeswehr veröffentlicht wurde, sei ein Bekenntnis zum Krieg.
Das Dokument besiegele die endgültige Verwandlung der Bundesrepublik Deutschland in eine gigantische NATO-Drehscheibe: Binnen 180 Tagen sollen 800.000 NATO-Soldaten und 200.000 NATO-Panzer über diese Drehscheibe nach Osten rollen.
Vor aller Augen lasse sich Deutschland ein weiteres Mal in den Krieg führen. In einen fix geplanten Krieg gegen die Übermacht Russland. Damit mache Deutschland sich zum potenziellen Ziel Nr. 1 Russlands.
Das Ganze laufe – wie jede Kriegsplanung – selbstverständlich ohne demokratische Legitimation ab und sei nicht im Interesse der eigenen Bevölkerung.
Deutschland ist für Kruse ein Staatsopfer auf dem geopolitischen Schachbrett. Der organisierte, kollektive Selbstmord eines geschichtsvergessenen Landes bahne sich an. Bereits jetzt seien die Folgen für die Bevölkerung zu spüren:
Denn für diesen Operationsplan werde die deutsche Wirtschaft militarisiert und zivile Kliniken blockiert. Die Interessen der NATO stünden über dem Wohl der eigenen Bevölkerung.
Deutschland marschiere den Weg vor, sämtliche EU- und NATO-Staaten würden folgen. Kruse fragt deshalb: «Und die Schweiz? Wollen wir diesen – von unseren Eliten empfohlenen – Weg zur Schlachtbank mitmarschieren?»
Für die Schweizer kann die Konsequenz laut Kruse nur lauten:
Maximale Distanz von jeder Eskalationsspirale
Konsequente Wiederherstellung unserer bewährten strikten Neutralität
Maximales Engagement in «Diplomatie und gute Dienste für den Frieden»
Kruse warnt: «Jede Aufweichung dieser historischen Prinzipien und Errungenschaften der Schweiz zugunsten einer Anbindung an NATO (und EU) bringe uns dem kollektiven Selbstmord nach Deutschem ‹Vorbild› näher Mitgegangen – mitgehangen.»

